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Integration
2. Februar 2026
8 min Lesezeit

DATEV Schnittstelle: Rechnungssoftware mit DATEV-Export

DATEV Steuerberater Schnittstelle Buchhaltung DATEV-Export

“Hat deine Software eine DATEV Schnittstelle?”

Diese Frage hören viele Unternehmer beim ersten Gespräch mit dem Steuerberater. Und oft wissen sie gar nicht genau, warum das so wichtig ist. Dabei ist eine Buchhaltungssoftware mit DATEV Schnittstelle für den deutschen Markt fast unverzichtbar.

DATEV ist der Marktführer für Steuerkanzlei-Software in Deutschland. Über 80 % aller Steuerberater nutzen DATEV. Ein Rechnungsprogramm ohne DATEV-Anbindung bedeutet: Dein Steuerberater muss Daten manuell abtippen – und das kostet dich bares Geld.

Was passiert ohne DATEV Schnittstelle?

Das klassische “Schuhkarton-Szenario” (auch digital):

  1. Du schreibst Rechnungen in Word oder einer einfachen App.
  2. Am Monatsende lädst du 50 PDFs herunter.
  3. Du druckst diese aus oder speicherst sie auf einem Stick.
  4. Du bringst oder mailst alles dem Steuerberater.
  5. Der Steuerberater (oder seine Angestellten) tippt jede Rechnung einzeln ab – Datum, Betrag, Rechnungsnummer, Debitor.

Das Problem: Das kostet Zeit. Und Zeit beim Steuerberater kostet Geld. Zudem passieren Tippfehler (“Zahlendreher”), die im schlimmsten Fall deine Steuererklärung verfälschen.

Wie funktioniert die DATEV Schnittstelle in Factora?

Mit einer DATEV-kompatiblen Rechnungssoftware wie Factora läuft der Prozess so:

  1. Du schreibst Rechnungen ganz normal in Factora.
  2. Am Monatsende klickst du auf “Export an DATEV”.
  3. Factora generiert eine DATEV-kompatible Exportdatei (CSV im DATEV-Format).
  4. Du sendest die Datei an deinen Steuerberater oder lädst sie in DATEV Unternehmen online hoch.
  5. Alle Buchungssätze sind fertig. Das System weiß: “Rechnung 123 über 119 € von Kunde Müller → Erlöskonto 8400 an Debitor 10001”.

Kein Abtippen, keine Zahlendreher, keine Rückfragen.

DATEV Export Schritt für Schritt

So exportierst du deine Rechnungsdaten für den Steuerberater:

1. Zeitraum wählen

Wähle in Factora den gewünschten Zeitraum (z.B. Monat oder Quartal).

2. Export starten

Klicke auf “DATEV-Export”. Factora erstellt automatisch eine Datei mit allen Buchungssätzen – inklusive Kontonummern, Steuerschlüsseln und Belegverknüpfungen.

3. Datei übermitteln

Sende die Exportdatei an deinen Steuerberater per E-Mail oder lade sie direkt in DATEV Unternehmen online hoch.

4. Import beim Steuerberater

Dein Steuerberater importiert die Datei mit einem Klick in sein DATEV-System. Fertig.

Die Vorteile in Zahlen

Studien zeigen, dass die automatische Verbuchung über eine DATEV Schnittstelle die Zeit für die Finanzbuchhaltung (FiBu) um bis zu 70 % reduziert. Wenn du deinen Steuerberater nach Zeitaufwand bezahlst (was bei Buchhaltung üblich ist), sparst du jeden Monat bares Geld.

Rechenbeispiel: 20 Rechnungen pro Monat × 5 Minuten manuelles Abtippen = 100 Minuten. Bei einem Stundensatz von 80 € sind das über 130 € pro Monat – nur für die Datenerfassung.

Kompatibilität mit Steuerberater-Software

DATEV Unternehmen online (DUO)

DATEV Unternehmen online ist die Cloud-Plattform von DATEV, über die Mandanten und Steuerberater Belege und Daten austauschen. Du kannst Exportdateien direkt in DUO hochladen, wo dein Steuerberater sie sofort verarbeiten kann.

DATEV Buchungsdatenservice

Der DATEV Buchungsdatenservice ermöglicht den direkten Datenaustausch zwischen deiner Rechnungssoftware und dem DATEV-System deines Steuerberaters. Strukturierte Buchungssätze werden automatisch übertragen – das ist aktuell die zukunftssicherste Variante der DATEV-Anbindung.

Der klassische CSV-Export

Der bewährte Weg: Du exportierst eine DATEV-kompatible CSV-Datei und sendest sie per E-Mail. Funktioniert mit jedem Steuerberater, ist aber manuell. Für die meisten kleinen Unternehmen mit monatlicher Buchhaltung ist dieser Weg aber absolut ausreichend.

Hinweis zum Rechnungsdatenservice 2.0

Der DATEV Rechnungsdatenservice 2.0, der PDF und strukturierte Buchungssätze direkt übertragen konnte, wird von DATEV Ende 2026 eingestellt. Seit März 2026 ist der Dienst nicht mehr nutzbar. Unternehmen, die diesen Service genutzt haben, sollten auf den Buchungsdatenservice oder den klassischen CSV-Export umsteigen.

Warum gerade für E-Rechnungen so wichtig?

Mit der E-Rechnungspflicht ab 2025 (Empfang) bzw. 2027/2028 (Versand) wird die DATEV-Anbindung noch wichtiger. E-Rechnungen im ZUGFeRD- oder XRechnung-Format enthalten bereits strukturierte Daten – eine DATEV-kompatible Software kann diese Daten automatisch in Buchungssätze umwandeln.

Das bedeutet: Vom Rechnungseingang bis zum fertigen Buchungssatz beim Steuerberater – alles automatisch. Kein Abtippen, keine OCR-Erkennung, keine Fehler. Voraussetzung ist natürlich, dass die E-Rechnungen auch GoBD-konform archiviert werden.

Fazit

Spare nicht an der falschen Stelle. Ein Rechnungsprogramm mit DATEV Schnittstelle mag auf den ersten Blick nicht wichtig erscheinen – aber eine Software ohne DATEV-Export kommt dich am Jahresende teuer zu stehen, wenn der Steuerberater für den manuellen Aufwand eine saftige Rechnung schickt. Welche Anbieter DATEV-Export unterstützen, zeigt unser E-Rechnung Software Vergleich 2026.

Frag deinen Steuerberater aktiv: “Welches Format hättest du am liebsten?” Mit Factora und dem DATEV CSV-Export bist du auf der sicheren Seite.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine DATEV-Schnittstelle?

Eine DATEV-Schnittstelle ermöglicht den automatischen Datenaustausch zwischen deiner Rechnungssoftware und dem DATEV-System deines Steuerberaters. Statt Rechnungen manuell abzutippen, werden Buchungssätze per Exportdatei direkt übertragen.

Wie exportiere ich Rechnungen an DATEV?

In einer Software mit DATEV-Export wählst du den gewünschten Zeitraum, klickst auf Export und erhältst eine DATEV-kompatible CSV-Datei. Diese sendest du per E-Mail an deinen Steuerberater oder lädst sie in DATEV Unternehmen online hoch.

Warum brauche ich einen DATEV-Export?

Ohne DATEV-Export muss dein Steuerberater jede Rechnung manuell erfassen – das kostet Zeit und Geld. Studien zeigen, dass eine DATEV-Schnittstelle die Zeit für die Finanzbuchhaltung um bis zu 70 % reduziert.

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