Wofür sich 49 € lohnen — und wofür nicht
Es gibt Format-APIs ab knapp zehn Euro im Monat. Wenn du nur XML brauchst, sind die richtig, und diese Seite endet für dich hier. Der Rest erklärt, wann der Unterschied trägt — und wo Factora gegen andere verliert.
Was du eigentlich vergleichst
Der Markt zerfällt in drei Gruppen, die unterschiedliche Probleme lösen. Wer sie gegeneinander stellt, vergleicht Preise, die nicht dasselbe kaufen.
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Format-API
JSON rein, XRechnung oder ZUGFeRD raus, oft mit Validierung. Günstig, schnell integriert, technisch solide. Die Steuerlogik bleibt vollständig bei dir: welche Kategorie zulässig ist, welcher Befreiungsgrund dazugehört, ob Reverse Charge hier überhaupt greift — das entscheidet dein Code, nicht der Dienst.
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Peppol-Access-Point
Zustellung über das Netzwerk, meist mit breiter Länderabdeckung und Empfangsfunktion. Wer international zustellen muss, braucht einen. Deutsche Buchhaltungsanbindung ist dort selten das Thema — DATEV-Exporte sieht man dort kaum.
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Eigenbau mit Bibliothek
Volle Kontrolle, keine laufenden Kosten je Rechnung. Der Aufwand liegt nicht im ersten Dokument, sondern in den Jahren danach: Versionswechsel, Validator-Updates, Codelisten, Steuerfälle, die erst beim zwölften Kunden auftauchen.
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Wo Factora sitzt
Zwischen Format-API und Access Point: mehr als ein Renderer, weil das KoSIT-Gate und die Steuerfälle mitkommen — kein Access Point, weil die Zustellung über Peppol nicht live ist. Deutsch-steuerlich spezifisch statt international breit.
Was du bekommst und was nicht
Verglichen werden Bauarten, nicht Produktnamen. Was ein konkreter Anbieter heute kann, ändert sich laufend und lässt sich von aussen nicht seriös prüfen — deshalb steht hier keine Tabelle mit fremden Logos und Häkchen.
Wo der Unterschied trägt
- Steuerkategorie Verstoss gegen die EN-16931-Regeln blockiert die Erzeugung ✓ live
- Befreiungsgründe BT-120 und BT-121 werden gesetzt, nicht abgefragt ✓ live
- Mandantenmodell ein Konto, eigene Stammdaten je Endkunde ✓ live
- DATEV Buchungsstapel und Rechnungsdatensatz aus derselben API ✓ live
- GoBD-Archiv Festschreibung, SHA-256, Übergabe als ZIP ✓ live
- Preis öffentlich kein Verkaufsgespräch vor dem ersten Key ✓ live
Wo Factora heute verliert
- Peppol-Zustellung nur das Format, kein produktiver Versand ⊙ geplant
- Rechnungseingang nicht Teil der öffentlichen API ⊙ geplant
- Länderabdeckung DE und EU-Fälle, nicht 30+ Märkte ⊙ geplant
- ISO 27001 keine Zertifizierung, nur interne Gap-Analyse ⊙ geplant
- SAF-T-Reporting nicht implementiert ⊙ geplant
Die Rechnung, die man beim Eigenbau selten aufmacht
Ein Dokument zu erzeugen ist an einem Nachmittag erledigt. Was bleibt, ist der Betrieb: eine neue XRechnung-Version pro Jahr, ein Validator-Release im Winter, Codelisten, die sich ändern, und die Steuerfälle, die erst auftauchen, wenn ein Kunde nach Österreich liefert oder als Kleinunternehmer abrechnet. Bei 250 Rechnungen im Monat kostet Factora 49 € — das ist eine knappe Entwicklerstunde. Die Frage ist nicht, ob dein Team das bauen kann. Sie ist, ob es das die nächsten fünf Jahre pflegen will.
Drei Fälle, in denen wir abraten
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Du brauchst echte Peppol-Zustellung
Wenn Rechnungen über das Netzwerk beim Empfänger ankommen müssen, brauchst du einen Access Point. Factora erzeugt das Peppol-BIS-3.0-Format, versendet aber nicht produktiv.
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Du musst Rechnungen empfangen und auslesen
Eingangsverarbeitung ist nicht Teil der öffentlichen API. Anbieter, die darauf spezialisiert sind, lösen das heute besser.
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Du rechnest in vielen Ländern ab
Die Steuerfälle hier sind deutsch und EU-nah gedacht. Wer in einem Dutzend Märkten meldepflichtig ist, braucht eine Plattform mit dieser Breite.
Selbst nachsehen statt uns glauben
Die Sandbox ist dauerhaft kostenlos und ohne Kreditkarte. Schick eine Rechnung mit einer Steuerkategorie, die nicht passt, und sieh dir an, was zurückkommt.