DATEV und GoBD

Der Steuerberater deines Kunden entscheidet mit

Eine E-Rechnungs-API kann technisch tadellos sein und trotzdem durchfallen, weil die Buchhaltung damit nichts anfangen kann. Deshalb liegen der DATEV-Export und das GoBD-Archiv in derselben Schnittstelle wie die Rechnungserzeugung.

DATEV

Zwei Datensätze, beide im Format, das die Kanzlei erwartet

Der Export läuft über einen Zeitraum und liefert CSV. Entwürfe bleiben draußen; bei gemischten Steuersätzen entsteht je Satz eine eigene Zeile. Gutschriften im Self-Billing-Verfahren werden nicht stillschweigend gefiltert, sondern mit einer Hinweiszeile ausgewiesen — sie sind beim Aussteller ein Einkaufsbeleg.

Buchungsstapel

  • 118 Spalten Spaltensatz Buchungsdaten, per Test gepinnt ✓ live
  • Debitorennummer aus dem Kundenstamm, mit Fallback für Altdaten ✓ live
  • CP1252 · Semikolon deutsches Dezimalkomma ✓ live

Rechnungsdatensatz

  • 12 Spalten Nummer, Datum, Fälligkeit, Beträge, Status ✓ live
  • Kundennummer aus dem Kundenstamm ✓ live
  • CP1252 · Semikolon deutsches Dezimalkomma ✓ live
GoBD

Was die Finalisierung festschreibt

Mit dem Übergang auf final friert die Rechnung ein: Nummer, Datum, Beträge, der Käufer-Snapshot und die Steuerkategorie samt Satz und Befreiungsgrund. Ein Schreibversuch danach wird abgelehnt, gelöscht werden kann nur ein Entwurf. Parallel entsteht ein Archivpaket aus PDF, XML und Metadaten — verschlüsselt abgelegt, mit einem SHA-256-Hash über den Inhalt. Zusätzlich hält die Rechnung einen eigenen SHA-256 über das strukturierte Original, einmalig gesetzt und danach unveränderlich.

Der Buchungsstapel-Export läuft über die öffentliche API, der 12-spaltige Rechnungsdatensatz über die Console. Beide Dateien tragen keine DATEV-Kopfzeile — sie enthalten Spaltenüberschrift und Datenzeilen. Ob eure Kanzlei den Import so annimmt, gehört in den ersten Testlauf.

Übergabe

Das Archiv gehört deinem Kunden, nicht uns

Über die Console lässt sich der Bestand als ZIP herausgeben — mit einem Index als CSV und JSON, den Dokumenten je Rechnungsnummer und einer Anleitung, wie sich der Hash nachrechnen lässt. Einzelne Archive lassen sich gezielt herunterladen und ihre Integrität prüfen.

Zuständigkeit

Wo die Aufbewahrungspflicht liegt

Die Pflicht zur revisionssicheren Aufbewahrung trifft den Rechnungsaussteller — also deinen Mandanten, nicht Factora und nicht dich als Integrator. Was diese API liefert, ist das technische Mittel: unveränderliche Belege, ein nachrechenbarer Integritätsnachweis und ein Weg, den Bestand jederzeit vollständig herauszuholen. Die organisatorische Verfahrensdokumentation bleibt beim Aussteller.

DATEV und GoBD

Export und Archiv in der Sandbox ansehen

Rechnungen anlegen, finalisieren, exportieren — die Sandbox ist dauerhaft kostenlos. Für den echten Kanzlei-Import empfiehlt sich ein früher Testlauf mit einer kleinen Datei.